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            <title>ÖDP Nordrhein-Westfalen: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-nrw.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 05:32:17 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 13 Aug 2026 05:32:17 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 19:05:11 +0200</pubDate>
                        <title>Kühle Schulen statt heiße Ausreden!</title>
                        <link>https://www.oedp-nrw.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kuehle-schulen-statt-heisse-ausreden</link>
                        <description>ÖDP: Hitzefrei ist keine Lösung – Schulen müssen endlich klimafit werden</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während der aktuellen Hitzewelle wird an vielen Schulen der Unterricht verkürzt oder ganz ausgesetzt. Für zahlreiche berufstätige Eltern bedeutet das organisatorische Probleme, insbesondere wenn jüngere Kinder kurzfristig betreut werden müssen.</p>
<p>Die ÖDP kritisiert, dass diese Situation vielfach hausgemacht ist. „Seit Jahren wird Bürgerinnen und Bürgern die Wärmepumpe als Zukunftstechnologie empfohlen und mit öffentlichen Mitteln gefördert. Das ist ja grundsätzlich auch zu begrüßen. Gleichzeitig versäumt es jedoch die öffentliche Hand, ihre eigenen Gebäude entsprechend zu modernisieren“, erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende Frank Schulz.</p>
<p>Moderne Wärmepumpensysteme können nicht nur effizient heizen, sondern auch zur Kühlung von Gebäuden beitragen. Gerade Schulen hätten daher längst schrittweise auf zeitgemäße und klimataugliche Technik umgestellt werden müssen. Und das ist nur ein Mosaiksteinchen bei der längst fälligen Modernisierung bis zur Sanierung von Schulgebäuden. Stattdessen fallen nun Unterrichtsstunden aus, Kinder lernen in überhitzten Klassenzimmern und Familien müssen die Folgen tragen.</p>
<p>Für die ÖDP offenbart sich hier ein Problem der politischen Prioritätensetzung. Während für prestigeträchtige Großprojekte erhebliche Mittel bereitgestellt werden, fehlt es vielerorts an Investitionen in eine zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur. Man denke nur daran, wieviele öffentliche Mittel bereits in das Bewerbungsverfahren der Rhein-Ruhr-Region zur Ausrichtung einer Olympiade eingeflossen sind. Gerade in diesen Tagen weisen die Kölner Kämmerin und der Kölner Oberbürgermeister reflexartig auf knappe Kassen hin. Aber fällt das Stichwort Olympia, dann sprudelt es wundersam aus dem Füllhorn heraus.</p>
<p>„Wer von den Menschen Klimaschutz und Modernisierung einfordert, muss bei den öffentlichen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen. Kühle Klassenräume sind kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für gutes Lernen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Frank Schulz weiterhin.</p>
<p>Die ÖDP fordert daher, die energetische Sanierung und Klimaanpassung von Schulen deutlich zu beschleunigen und dabei moderne Heiz- und Kühllösungen konsequent zu berücksichtigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 26 May 2026 21:23:44 +0200</pubDate>
                        <title>Strukturwandel zur digitalen Rohstoffkolonie?</title>
                        <link>https://www.oedp-nrw.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/strukturwandel-zur-digitalen-rohstoffkolonie</link>
                        <description>Die ÖDP Nordrhein-Westfalen kritisiert die zunehmende Ansiedlung riesiger Hyperscaler-Rechenzentren im Rheinischen Revier. Statt milliardenschwerer Infrastrukturprojekte globaler Tech-Konzerne fordert die Partei eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftspolitik mit regionaler Wertschöpfung, nachhaltigen Arbeitsplätzen und dem Schutz natürlicher Ressourcen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP Nordrhein-Westfalen warnt vor einer Fehlentwicklung beim Strukturwandel in den ehemaligen Bergbaugebieten des Ruhrgebiets und des Rheinischen Reviers. Immer mehr landwirtschaftliche oder Grün-Flächen würden für gigantische Hyperscaler-Rechenzentren internationaler Technologiekonzerne vorbereitet oder diskutiert, obwohl diese Projekte enorme Mengen an Energie, Wasser und Fläche verbrauchen.</p>
<p>„Der Strukturwandel darf nicht dazu führen, dass aus ehemaligen Kohleregionen nun reine Infrastrukturstandorte globaler Digitalkonzerne werden“, erklärt der stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Frank Schulz. Die Partei kritisiert insbesondere den hohen Ressourcenverbrauch der Anlagen bei gleichzeitig vergleichsweise geringer regionaler Beschäftigungswirkung. Die Bürgermeister betreffender Kommunen im Rheinischen Revier setzen alleine auf das Prinzip Hoffnung, dass die Ansiedlung dieser Konzerne eine Magnetwirkung auf andere Unternehmen entfacht.</p>
<p>Nach Auffassung der ÖDP braucht Nordrhein-Westfalen stattdessen eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftsstrategie. Ziel müsse eine regionale Wertschöpfung sein, die mittelständische Betriebe, Handwerk, Kreislaufwirtschaft, Umwelttechnologien und nachhaltige Industrie stärkt.</p>
<p>Die Partei verweist dabei auf die besondere Verantwortung gegenüber den ehemaligen Bergbauregionen. Jahrzehntelang hätten Menschen dort die Folgen einer einseitigen Industriepolitik getragen. Nun dürften dieselben Regionen nicht erneut von wenigen globalen Konzernen abhängig werden.</p>
<p>Die ÖDP fordert deshalb:</p>
<ul> 	<li> 	<p>Vorrang für regionale Wirtschaftsstrukturen</p> 	</li> 	<li> 	<p>stärkere Förderung genossenschaftlicher und mittelständischer Modelle</p> 	</li> 	<li> 	<p>Nutzung bereits versiegelter Flächen mit Augenmaß</p> 	</li> 	<li> 	<p>Schutz von Wasserressourcen und Böden</p> 	</li> 	<li> 	<p>nachhaltige Industrieansiedlungen mit echtem regionalem Nutzen</p> 	</li> </ul>
<p>„Das Rheinische Revier brauchen keine digitalen Rohstoffkolonien, sondern Zukunftsperspektiven für die Menschen vor Ort“, so Frank Schulz abschließend.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123707</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 17:35:38 +0200</pubDate>
                        <title>Schöne neue Region?</title>
                        <link>https://www.oedp-nrw.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schoene-neue-region</link>
                        <description>Grundwasserschutz im Rheinischen Revier: ÖDP fordert vollständige PFAS-Filterung und konsequente Anwendung des Verursacherprinzips</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><font face="Calibri, sans-serif">Die ÖDP zeigt sich besorgt über die geplante Flutung der Resttagebaue Hambach und Garzweiler mit Rheinwasser. Nach derzeitigen Planungen sollen die gigantischen Tagebaulöcher über Jahrzehnte hinweg mit Wasser aus dem Rhein sowie ansteigendem Grundwasser gefüllt werden.</font></p>
<p><font face="Calibri, sans-serif">Dabei stellen sich aus Sicht der ÖDP zentrale umweltpolitische Fragen weiterhin ungeklärt dar:<br /> Wie wird verhindert, dass PFAS-belastetes Rheinwasser das Grundwasser des Rheinischen Reviers belastet? Welche Filter- und Aufbereitungstechniken werden verbindlich vorgeschrieben? Welche Altlasten verbleiben im Untergrund der ehemaligen Tagebaue? Und wer trägt die langfristigen Kosten möglicher Umweltschäden?</font></p>
<p><font face="Calibri, sans-serif">Die ÖDP kritisiert, dass bislang keine umfassende und verpflichtende PFAS-Filterung des Rheinwassers erkennbar ist. Fachleute fordern bereits seit längerem zusätzliche Aufbereitungsverfahren wie Aktivkohlefilter und Ozonierung, insbesondere dort, wo Wasser versickert und mit dem regionalen Grundwasser in Kontakt geraten kann.</font></p>
<p><font face="Calibri, sans-serif">Ebenso müsse transparent offengelegt werden, wie mit belasteten Kippenbereichen, Sulfatbelastungen sowie möglichen Schwermetall- und Chemikalieneinträgen umgegangen werden soll.</font></p>
<p><font face="Calibri, sans-serif">Für die ÖDP gilt eindeutig das Verursacherprinzip:<br /> Der Braunkohlekonzern RWE darf sich nicht schrittweise aus der Verantwortung zurückziehen, während mögliche Ewigkeitskosten am Ende von der Allgemeinheit getragen werden müssten.</font></p>
<p><font face="Calibri, sans-serif">Die ÖDP fordert deshalb:</font></p>
<ul> 	<li> 	<p><font face="Calibri, sans-serif">eine verpflichtende PFAS- und Schadstofffilterung des einzuleitenden Rheinwassers,</font></p> 	</li> 	<li> 	<p><font face="Calibri, sans-serif">unabhängige Langzeitkontrollen des Grundwassers,</font></p> 	</li> 	<li> 	<p><font face="Calibri, sans-serif">transparente Veröffentlichung aller wasserwirtschaftlichen Gutachten,</font></p> 	</li> 	<li> 	<p><font face="Calibri, sans-serif">umfassende Sanierung belasteter Bereiche,</font></p> 	</li> 	<li> 	<p><font face="Calibri, sans-serif">sowie rechtssichere finanzielle Rückstellungen von RWE für mögliche Folgekosten über Jahrzehnte hinweg.</font></p> 	</li> </ul>
<p>„<font face="Calibri, sans-serif">Sauberes Trink- und Grundwasser gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über den Schutz kommender Generationen gestellt werden“, erklärt der stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Frank Schulz.</font></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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