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Pressemitteilung

Wir brauchen eine Radikalität der Mitte!

Um einen Weg aus der politischen Krise des Landes zu finden, brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Radikalität - und zwar die Radikalität der Mitte!

Eine verschleierte Widerstandskämpferin mit dem Partei-Logo rechts oben.

Resistencia - Radikalität der Mitte

(Düsseldorf) Vor Jahrzehnten gab es in der Bundesrepublik einen „Radikalenerlass“. Er sollte den öffentlichen Dienst vor dem Einsickern (links-)extremer Menschen und ihrer Ideen schützen. Anderseits war der Staat auf dem „rechten Auge“ blind. Vielleicht rührt daher die verbreitete Scheu vieler deutscher Politiker vor radikalen Lösungen und vieler Deutscher schon vor dem bloßen Begriff. Um einen Weg aus der politischen Krise des Landes zu finden, brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Radikalität - und zwar die Radikalität der Mitte!

Viele Jahre ist die Politik mit Problemen in einem Dreischritt verfahren: 1. Verdrängen. 2. Wenn das nicht mehr geht, Änderungen versprechen, aber wenig tun. 3. Wenn auch das nicht mehr reicht, ein paar Reförmchen ansetzen, ohne das System in Frage zu stellen. Heute behindern sich die etablierten Parteien gegenseitig!

Die Menschen sind bekanntlich nicht dumm. Immer mehr spüren, dass es mit dem Weiter so eben nicht so weitergeht. Die Ampelkoalition, die Zukunftskoalition, ist mehr nicht in der Lage Deutschland zu regieren. Da gibt es eine FDP, die den Klimawandel öffentlich nicht leugnet, aber alles dafür tut, eine Kanzlerpartei, die nicht weiß, wofür sie steht, Grüne, die sich bei allem unterbuttern lassen.

Jetzt erlebt die rechtsradikale AfD einen Höhenflug – und kaum jemand stellt sich dem radikal dagegen. Die Rechtsextremen scheren Bedenken wenig. Sie verhalten sich ganz selbstverständlich radikal – in ihrem Sinne. In der viel beschworenen Mitte aber machen sich eher Resignation und Desinteresse als neues Engagement breit. Ein merkwürdiges Schlafwandeln am Rande des Abgrunds.

Noch ist unsere Demokratie stabil, doch das glaubte die meisten Menschen zum Ende der Weimarer Republik auch. Bekanntermaßen folgten Verfolgung von Juden, Demokraten und queeren Menschen, Rassengesetze und der Zweite Weltkrieg mit mehr als 60 Millionen Toten!

Wollen wir wieder nationalistisch, völkisch, asoziale Standards, Euthanasie, einen Führer und ohne Demokratieregiert werden?

WEHRT EUCH!

Wir, die ÖDP-NRW fordern eine entschlossenere, ja, radikale Auseinandersetzung mit den Rechten – und wenn es nötig ist, auch eine Ausgrenzung!

V.i.S.d.P. Rita Magdalena Nowak, Landesvorsitzende 
ÖDP - Landesverband - Nordrhein-Westfalen

Autor/in:
Rita Magdalena Nowak
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