Für ein Wirtschaftssystem ohne Wachstumszwang

Mahnwache der ÖDP NRW in Dortmund

„Die Ressourcen unserer Erde sind endlich. Mit endlichen Ressourcen ist kein unendliches Wachstum möglich. Wirtschaftspolitik muss mit den vorhandenen Ressourcen haushalten, und darf nicht länger die Lebengrundlage der Menschheit durch Raubbau und Ressourcenverschwendung zu Gunsten Weniger zerstören.“ so die ÖDP NRW.

Mit einer Mahnwache am 16. November 2019 in Dortmund machte die ÖDP auf die Grenzen des Wachstums und die Unmöglichkeit eines grenzenlosen „immer Mehr“ aufmerksam. Die Forderung nach einem Wirtschaftssystem ohne Wachstumszwang ist seit vielen Jahren Bestandteil des ÖDP-Programms; auch schon vor Fridays for Future.

Durch die Bedrohung der Menschheit durch den Klimawandel hat diese Änderung des Wirtschaftssystems hohe Aktualität gewonnen. Nach Meinung der ÖDP fordert die derzeitige Entwicklung eine Anpassung des Wirtschaftssystems an die Grenzen des Wachstums. „Entweder wir steuern um, oder wir werden durch Krisen und Katastrophen umgesteuert“, so die ÖDP NRW. Die ÖDP NRW fordert ein Wirtschaftssystem der Gemeinwohl-Ökonomie. Diese wird im Grundgesetz in Art. 14 (2) gefordert: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Diese Verfassungsbestimmung wird derzeit weitgehend ignoriert. Die ÖDP NRW will diesen Verfassungsauftrag in Form einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft in die Realität umsetzen.

 

Bildquelle: ÖDP NRW EIN


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