Die Eltern und die CDU

Landeserziehungsgehalt besser als Betreuungsgeld

Ich frage mich: Warum will die NRW-CDU nicht ein Landeserziehungsgehalt einführen, obwohl es fairer und gerechter wäre als ein Betreuungsgeld?

Mit einem Landeserziehungsgehalt i. H. v. bspw. 1000 Euro pro Kind/pro Monat an ALLE Eltern würde die tatsächlich von den Eltern erbrachte gesellschaftliche Erziehungsleistung fait honoriert. Gleichzeitig könnten die Eltern frei entscheiden, ob sie ihr Kind in eine fremde Betreuung geben, oder selbst erziehen (echte Wahlfreiheit).

Das geplante Betreuungsgeld der Bundesregierung (i. H. v. 150 Euro) ist für die Erziehungsarbeit von Eltern nur ein Taschengeld - und der Staat spart 850 Euro pro Kind/pro Monat, wenn man bedenkt, dass ein Kita-Platz für unter 3jährige i. d. R. 1000 Euro pro Kind/pro Monat kostet.

Diese Politik der CDU in Bund und Land ist für uns Bürgerinnen und Bürger durchschaubar!

Denn anscheinend will

  • die "familienfreundliche" CDU nicht offenlegen, dass sie ALLE Eltern in einen "Topf der Unfähigen" stecken will
  • die "wirtschaftsfreundliche" CDU nicht offenlegen, dass sie möglichst viele (meist geringverdienende) Frauen auf den Arbeitsmarkt bringen will
  • die "christlich-soziale" CDU nicht offenlegen, dass sie alle Hartz IV-Empfänger (auch Alleinerziehende) in eine "Schublade der Arbeitsunwilligen" stecken will
  • die "weltoffene" CDU nicht offenlegen, dass sie viele Migrantinnen und Migranten für nicht in Deutschland integrierbar hält
  • die "christlich-demokratische" CDU nicht offenlegen, dass sie christliche Werte nur als Aushängeschild benutzt (z.B. geht m.E. die Bewahrung der Schöpfung nicht ohne konsequenten Umweltschutz), und demokratische Werte noch nicht mal in ihrer eigenen Partei lebt (Stichwort: Fraktionszwang und Redeverbot von Minderheiten)

Ich meine in dieser Sache sollte sich Norbert Röttgen - noch vor der Landtagswahl - dringend mit Angela Merkel und Horst Seehofer unterhalten!

Meine Antwort dazu ist: Wer Verantwortung für seine Kinder übernimmt, verdient staatliche Unterstützung, und zwar mit einem sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehalt. Wenn dazu Berlin nicht in der Lage ist, kann Düsseldorf Vorreiter für diese gerechte und faire Form der Familienpolitik sein, übrigens auch ein Konzept dem demographischen Problem zu begegnen.


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