Entschleunigung

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Schnee und Eis haben NRW fest im Griff.

Seit ein paar Tagen kann ich nicht mehr mit dem Fahrrad ins Büro fahren.
Ich nehme lieber den Bus. Nach Arbeitsende gehe ich über die so genannte Promenade, die frühere Stadtmauer und dem heutigen Grüngürtel um Münster, nach Hause.
Eine halbe Stunde nehme ich mir Zeit.

Zeit um die Natur zu bewundern oder Zeit meine Gedanken schweifen zu lassen.

Seit Tagen beschäftigt mich der Begriff „Entschleunigung“.

Hektik und Schnelligkeit bestimmen unseren Alltag.

Auf dem Weg nach Hause, auf der Promenade, entschleunige ich
…zwangsweise…oder doch bewusst…ich könnte auch den Bus nehmen.
Sollten wir die  Z e i t  nicht nutzen?
E n t s c h l e u n i g e n?   B e w u s s t  v e r z i c h t e n!

Auf Konsum, auf Karriere, auf Profit?
Vielleicht ein Geschenk weniger, eine fette Gans weniger, ein Glas Wein weniger…
Mit der Wachstums-Ideologie der führenden Politiker sind wir immer öfter der „Beschleunigung“ ausgeliefert.
Wir müssen schneller, reicher und größer werden, mehr besitzen, mehr erleben!

Mehr Zinsen, mehr Reichtum,

Wir müssen die Wirtschaft ankurbeln, wir müssen als Bürger kaufen, wir müssen funktionieren.


Dem steht die Steuerreform für Arbeit und Umwelt der ÖDP entgegen.
Sparsamkeit, Dezentralität und Eigenverantwortung sind Organisationsprinzipien der Ökologisch Sozialen Marktwirtschaft. Ökologisches Denken im wirtschaftlichen Bereich beginnt bereits bei der Definition von Begriffen.
Wirtschaftswachstum, das auf Kosten von Mensch und Natur stattfindet, hat nichts mit „positiv“, „optimistisch“ oder „Aufschwung“ zu tun. Fortschritt im ökologischen Sinne ist die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Technologien, die gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen bringen und die Zukunft sichern.
Ebenso müssen die Begriffe „Wettbewerbsfähigkeit“ bzw. „Konkurrenzfähigkeit“ neu definiert werden.
In Zukunft müssen solche Produkte und Verfahren konkurrenzfähig sein. Sie sollten möglichst wenig Energie und Rohstoffe verbrauchen, Arbeitsplätze sichern und die Umwelt möglichst nicht belasten.
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www.oedp.de/files/pdf/programme/BundespolitischesProgramm.pdf (I 5.1))

Weniger ist oft mehr.
In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen besinnliche Weihnachten und einen guten Start für das Jahr 2011.

Landesgeschäftsführerin Sieglinde Kersting


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