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Es regt sich Widerstand unterm Weihnachtsbaum

Vorfreude auf das große Fest, fröhliche Gesichter, Besinnlichkeit…

Fehlanzeige…

Mürrisch hetzen viele Menschen durch die Läden und sind auf der Suche...
nach Geschenken… sind im Konsum-Rausch…

ein Irrsinn.

Der christliche Sinn des Weihnachtsfestes ist ausgeblendet.

„Es ist doch ein Fest der Geschenke“, sagt die Werbung.
Bei mir regt sich der Widerstand. Da mach´ ich nicht mit unterm Weihnachtsbaum!

Wie schwierig dieser Widerstand gegen die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft ist, zeigt sich am Beispiel, wenn ein Politiker gegen die Laden-Öffnungszeiten auch an Adventssonntagen plädiert. Dann wird man als rückwärtsgewandter Nörgler, als „Spaßverderber“ wahrgenommen.
Die Gründe gegen Sonntagsarbeit liegen auf der Hand. Es täte Freundschaften und Beziehungen gut, auch das innere Gleichgewicht der Sonntagsarbeiter würde widerhergestellt. Familien könnten gemeinsam ihre Freizeit – nicht beim Shoppen – verbringen.
Doch die Umsetzung des freien Tages hätte gravierende Folgen für die „Jetzt – Alles – Sofort“ - Gesellschaft. Wenn die Sonntagsarbeit an allen möglichen Stellen eingestellt werden würde, müsste ich beispielsweise auf meine heißgeliebten Sonntagsbrötchen zukünftig verzichten. Und auf den Kuchen im Café. Und auf den Weihnachtsmarkt-Besuch.

Ganz schön hart!

Dennoch: Ich bin bereit zu ver- (fair-) zichten. Damit Familien wieder zueinander finden und gemeinsam den Ruhetag feiern können! Gerade an den Adventssonntagen!

Ich wünsche Ihnen eine beschauliche Zeit
Sieglinde Kersting


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