Köhler geht!

Null Bock?

"Ich habe...

...keinen Bock mehr
...die Nase voll
...es reicht
...ich bin fertig",
leicht und locker sagt man diese Worte so daher. Und wíe ist es wirklich?

Unser Bundespräsident ist sauer, aufgebraucht und fertig. Er hat Deutschland die Kündigung hingeschmissen.
So wie es ihm erging, geht es vielen Menschen bei  Ihrer täglichen Arbeit in unserem Land. Sie würden auch gerne ihre Arbeit einfach hinschmeißen.
Man könnte von Depressionen sprechen, aber doch nicht bei einem Bundespräsidenten.
Oder einfach von Überbelastung durch die tägliche Arbeit, durch unser Umfeld, unsere Gesellschaft, aber nicht bei unserem Bundespräsidenten. Man könnte von Mobbing sprechen, aber auch das nicht bei unserem Bundespräsidenten.
Und doch hat er sein Amt „Hals über Kopf“ niedergelegt.
Wer das politische Geschäft kennt, weiß wie sehr man jeglicher Kritik ausgesetzt ist und wie schnell man daran zugrunde gehen kann.
Die Kritik muss ein Bundespräsident aushalten, so die Töne aus der Presse. Ich finde, wenn es an die persönliche Substanz, an die Gesundheit geht, auch an die Psyche, sollte man Abhilfe schaffen, in letzter Not auch gehen dürfen. Ein bekanntes Beispiel dieser Problematik ist auch der Tod des Torhüters Robert Enke.
Vor ein paar Tagen rief mich eine Dame an und sagte, warum beschäftigen sie sich bei der ÖDP nicht einmal mit psychischen Belastungen der Arbeitnehmer oder der Arbeitslosen, eben der Menschen in unserer Ellenbogengesellschaft, die diesen Druck nicht aushalten.
Nun, die Dame hat Recht, und ich mahne hier in ihrem Namen – und für viele die ähnlicher Auffassung sind – unsere Gesellschaft zu mehr Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit, Respekt und Solidarität für den Nächsten an, auch im beruflichen und wie hier im politischen Umfeld.
Denn gerade da wird nicht zimperlich und oft respektlos mit Kollegen umgegangen. Verantwortungsbewusste Politik braucht ethische Wertmaßstäbe und die Ehrfurcht vor dem Leben, so ein Grundsatz der ÖDP!
Ich bin fertig … ist jetzt bis zum höchsten Amt in Deutschland vorgedrungen. Das macht mich sehr betroffen.

Sieglinde Kersting, ÖDP-Landesgeschäftsführerin


Die ÖDP Nordrhein-Westfalen verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen