Retusche für die Macht

Gestern wurde in der WAZ ein Vergleich der Wahlplakatgesichter mit den realen Gesichtern vorgestellt. Das Ergebnis ist doch erstaunlich.
Dass Parteien auch auf einen professionellen Auftritt achten ist verständlich; dass die Parteien aber Gesichter zum Teil um gefühlte Jahrzehnte verjüngen, befremdet doch sehr. Am weitesten ging dabei die SPD. Die Retuschierung von Hannelore Kraft kommt dabei auf dem ersten Blick einer Zeitreise nahe.
Wieso muss aber eine 58-jährige Spitzenkandidaten auf Plakaten eine 30-jährige Modelhaut vorweisen?
Es ist ein Fehler mit Retuschen und Manipulationen jünger erscheinen zu wollen als man ist, denn es zeigt  eine Schwäche für den hemmungslosen Machtwillen. Eine 58 jährige Frau könnte für NRW auch antreten ohne zu schummeln - besonders da es wohl das Durchschnittsalter der SPD in NRW darstellen dürfte.

ÖDP-Spitzenkandidat SImon Gremmler


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