Flächenversiegelung für die neue JVA

Die ÖDP Münster verurteilt die Entscheidung des Landes aufs schärfste.

Die ÖDP Münster verurteilt in einer Pressemitteilung die Entscheidung des Landes, für den Neubau der JVA 18ha wertvollen Ackerlandes der Landwirtschaft dauerhaft zu entziehen, aufs schärfste.

„Es gab ein ernst zu nehmendes Angebot aus der Gemeinde Everswinkel, das ehemalige Munitionsdepot zur Verfügung zu stellen. Weder das Argument der Entfernung zum Gericht, noch die vorgeschobenen Kosten der Dekontamination sind im Sinne der Zukunft unserer Kinder stichhaltig. In unseren Augen ist das Verhalten des Landes geradezu verantwortungslos!“, kritisiert der Kreisvorsitzende der ÖDP, Michael Krapp, den fortschreitenden Flächenfraß unter fadenscheinigen Argumenten.

ÖDP-Ratsherr Franz Pohlmann ergänzt: „ Durch diese Hauruck-Politik des Landes werden in Münster weitere 15ha unumkehrbar versiegelt und stehen somit weder für die Landwirtschaft noch als Naturfläche zur Verfügung. Diese unnötige Flächenversiegelung ist angesichts der bereits enorm hohen Flächenbedarfe der wachsenden Stadt völlig unverständlich.“


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Über die ÖDP Münster:
Die ÖDP setzt sich ein für den Erhalt der weltweiten Lebensgrundlagen, eine nachhaltige Wirtschaftsweise und ein gerechtes Sozialsystem ein. Im Rat der Stadt Münster ist die ÖDP durch Ratsherrn Franz Pohlmann vertreten.


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