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Münster: Schwaches Signal vom OB

(Münster) - Die gemeinsame „Münsteraner Erklärung“ von sechs der acht OB-Kandidaten zur klaren Abgrenzung gegen Rechts wird von OB Lewe nicht mitgetragen. Mit Enttäuschung und Unverständnis nimmt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Münster die Stellungnahme von OB Lewe auf. Antidemokratische Kräfte versuchten lokal und auf Bundesebene immer wieder, den Diskurs nach rechts außen zu verschieben. Dem müsse man sich unmissverständlich entgegenstellen.

 

„Da hat Herr Lewe eine Chance zum Schulterschluss der demokratischen Kräfte in Münster verpasst. Seine Begründung, dass es nicht zu Podiumsdiskussionen kommen wird, ist schwach. Im Zeitalter von Videokonferenzen ist die Veranstaltung einer Onlinediskussion inzwischen Standard. Wir rechnen fest damit, dass es im Vorfeld der Kommunalwahl entsprechende Formate geben wird.“ äußert sich OB-Kandidat Michael Krapp. „Im besten Fall grob fahrlässig ist sein Kommentar, dass die rechten Parteien in Münster bedeutungslos seien. Dies ist das Resultat einer klaren Abgrenzung und einer starken Mobilisierung der Bürgergesellschaft gegen rechte Gruppierungen. Es gibt kein Naturgesetz, dass Rechts in Münster keine Chance hat. Wir müssen uns täglich weiter dafür einsetzen.“

 

(Bildquelle: Pixabay)


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