ÖDP Düsseldorf fordert eine echte Verkehrswende für mehr Lebensqualität

ÖDP gründete Stadtverband Düsseldorf ÖDP fordert faire Alternativangebote für Nutzer der Umweltspur

(Düsseldorf) – Zu Beginn der Herbstferien wurden weitere sogenannte Umweltspuren innerhalb des Stadtgebietes eingerichtet, zum Unmut vieler Betroffener. Solche Maßnahmen führen langfristig zu einer allgemeinen Ablehnung gegenüber einer Verkehrswende. Am Anfang der Verkehrswende müssen solche Veränderungen stehen, die die Bürgerinnen und Bürger direkt erleben lassen, wie eine Verkehrswende zu einer Steigerung ihrer Lebensqualität beitragen kann. „Mit der Umweltspur wurde genau gegenteiliges provoziert“, so die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) der Landeshauptstadt. Auf der Gründungsversammlung des Stadtverbands der ÖDP Düsseldorf wurde die 26-jährige Laura Pfeiffer, Doktorandin für Mathematikdidaktik, zur Vorsitzenden gewählt. Als ihre Stellvertreter fungieren Frank Keil und Heiko Stötzel. Die Gründungsversammlung fasste den Beschluss, zur Kommunalwahl 2020 in Düsseldorf anzutreten. „Wir wollen Mandate für die Düsseldorfer Stadtpolitik. Für diese ist eine klare, ökologisch orientierte Vertretung drin-gend erforderlich“ so Frank Keil. „Wir sehen im Verzicht auf stetiges Wirtschaftswachstum keine Reduktion, sondern einen Gewinn an Lebensqualität“, so die neue Vorsitzende der ÖDP, Laura Pfeiffer. Der Stadtvorstand wurde beauftragt, mit anderen Gruppierungen in Düsseldorf Kooperationsmöglichkeiten bei der Kommunalwahl zu sondieren. Die Einnahme einer gesamtumfassenden Perspektive auf die Verkehrswende ist ein deutliches Anliegen der ÖDP in der Landeshauptstadt. Mit der Umweltspur werde zwar die Neuan-schaffung von E-Autos gefördert, gleichzeitig trage das Ausbleiben von Alternativangeboten aber auch zu sozialer Ungleichheit bei. (Bild: Laura Pfeiffer, Fank Keil (mit Hund) und Heiko Stötzel Bildquelle: ÖDP NRW EIN; Abdruck gegen Quellenangabe gestattet.)


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