Verkehrswende geht anders

Münster - Stadtbaurat Denstorff stellte gestern die Pläne für den so genannten „Flyover Aegidiitor“ vor.

(Münster) - „Schlussendlich geht es mal wieder darum, den Autoverkehr zu beschleunigen. Eine Lösung im Interesse einer klimafreundlichen, bürgernahen und zukunftsgerichteten Politik sieht nun wirklich anders aus.“ bezieht Kreisvorsitzender Michael Krapp Stellung zum geplanten Flyover am Aegidiitor: „Für eine Verkehrswende brauchen wir endlich einen Planungsvorrang für den Umweltverbund (Bus, Fahrrad, Fußgänger, Bahn). Hier geht es mal wieder nur darum, den Bürgern mit bunten Bildern Sand in die Augen zu streuen.“ Die ÖDP beanstandet auch die Rechnung, dass die Stadt voraussichtlich „nur“ mit 2,5 Mio. € zur Kasse gebeten werde. „Die Zuschüsse kommen doch auch aus Steuergeldern und werden somit von uns Allen gezahlt.“ stellt Ratsherr Franz Pohlmann klar. Auch die Zahlen mit über 30.000 Radfahrern in diesem Bereich sei Augenwischerei: Der meiste Verkehr laufe direkt über die Promenade im Bereich Kruse Baimken. Wenn schon eine Fahrradbrücke gebaut werden solle, dann eine Y – förmige, die beide Seiten des Aasees mit der Promenade verbindet. Nach Meinung der ÖDP sollte es jedoch eine deutliche Einschränkung des PKW-Verkehrs geben, die eine solch kostspielige Lösung überflüssig macht. Durch die Rückstufung der Weseler Straße und der Straße am Stadtgraben sei ein erster Schritt in diese Richtung gemacht. Hier müsse konsequent weiter gedacht werden.

 

Bildquelle: Pixabay_alemana1978


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