Kersting empfiehlt hohe Wahlbeteiligung

Münsters Ruf nicht schädigen

Anlässlich des bevorstehenden Bürgerentscheids zur Rückumbenennung des Schlossplatzes in Hindenburgplatz meldet sich Gerd Kersting, ehemaliger Münsteraner Ratsherr und Landesvorsitzender der ÖDP NRW zu Wort: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger in Münster auf, sich intensiv mit der Problematik von Platz- und Straßenumbenennungen zu befassen, und am 16.09.12 zur Wahl zu gehen. Denn es geht hier nicht darum, gegenüber der Politik mal Kante zu zeigen, sondern darum eine Rufschädigung Münsters nicht zuzulassen.“
Kersting meint, es werde über die Stadtgrenzen Münsters hinaus in ganz NRW Irritationen geben, wenn eine sachliche Vorlage der Stadtverwaltung über alle Parteigrenzen hinaus gerade zu diesem Thema einvernehmlich beschlossen wurde, und dann durch einen Bürgerentscheid wieder gekippt wird. Selten sei die Einigkeit im Ratshaus so groß gewesen, wenn es um so ein historisch brisantes Thema ging. Münster könne auch hier Vorreiter für viele Städte und Gemeinden werden.
„Natürlich hätte man auch den Platz vor dem Schloss einen anderen Namen geben können, z. B. Neuplatz, doch darum geht es jetzt nicht mehr“, erläutert Kersting die Wichtigkeit des Vorgangs. „Man muss sich einfach mal bewusst machen, dass man zur letzten Kommunalwahl politische Entscheidungen dem Rat der Stadt Münster anvertraut hat.“ Das gehöre zu einer repräsentativen Demokratie dazu, und fast jeder Wähler fände sich in einer der Parteien im Rat wider. „So empfehle ich allen Wahlberechtigten, sich dem Beschluss des Rates für den Schlossplatz anzuschließen und beim Bürgerentscheid sich gegen die Umbenennung zum Hindenburgplatz mit einem NEIN auszusprechen. Jede Stimme zählt, der Wähler kann hier das Zünglein an der Waage sein. Die ÖDP in Münster weiß diesbezüglich wovon sie spricht“, erklärt Kersting abschließend.


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