Schritt in die richtige Richtung

ÖDP NRW begrüßt Landstromversorgung bei der Köln-Düsseldorfer (KD) und fordert flächendeckenden Landstrom zur Luftreinhaltung!

(Köln/Düsseldorf) – Liegt ein Binnenschiff im Hafen, wird die Luft weiterhin mit NOx und Feinstaub belastet. Auch emittiert der Schiffsdiesel weiterhin CO2. Der Grund: Der Schiffsdiesel läuft im Hafen zur Stromversorgung weiter. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen fordert seit langem, diese völlig unnötige und überaus gesundheitsgefährdende Luftbelastung abzustellen. Die Lösung ist eine flächendeckende Landstromversorgung für alle Liegeplätze in NRW.

Die Köln-Düsseldorfer (KD) ist jetzt einen vorbildlichen Schritt in Richtung Luftreinhaltung für die Rheinanlieger-Städte gegangen: Sie hat mit dem Energieversorger Rhein-Energie einen neuen Vertrag über die Landstromversorgung der Kabinen-Ausflugsschiffe der KD am Niehler Hafen geschlossen.  Die ÖDP sieht hierin einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung in Köln.

Nach Angaben der Unternehmen wird dadurch jährlich ca. 4900 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart.  Bei Vollauslastung ergibt das über die 15 Jahre Laufzeit des Vertrags eine Vermeidung von 73.500 Tonnen CO2-Ausstoß, die ohne die Landstromversorgung durch die weiterlaufenden Dieselmotoren der Schiffe erzeugt würden. Die Stromversorgung der Schiffe reduziert darüber hinaus die Feinstaub- und Stickoxidemissionen sowie den Lärmpegel. Insgesamt stellt diese Investition der KD einen wichtigen und wegweisenden Beitrag zur Luftreinhaltung in der Binnenschifffahrt dar.

Die ÖDP NRW fordert von der NRW-Landesregierung, dieses Engagement der KD zum Anlass zu nehmen, zügig für alle Liegeplätze in NRW eine Landstromversorgung einzurichten und deren Nutzung verpflichtend vorzuschreiben.

 

 


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