Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Bildung

Zweitwohnsitzsteuer abschaffen - Studenten nicht weiter mit unsinnigen Kosten belasten
Die ÖDP in Nordrhein-Westfalen ist für die Abschaffung der Zweitwohnungssteuer für Studierende in den Kommunen. Zahlreiche Studierende, die mit Zweitwohnsitz nahe ihren Universitäten wohnen, müssen Zweitwohnungssteuer bezahlen, wenn sie nicht ihren Hauptwohnsitz verlagern. Damit trifft die Steuer jedoch genau die, die meist über geringe Einkünfte verfügen.

Vorschulische Bildung verbessern
Die vorschulische Betreuung muss verbessert werden. Dazu muss vor allem mehr Personal in diesen Bereichen eingesetzt werden um das Verhältnis Kinder/BetreuerIn deutlich zu verbessern. So wird eine bessere individuelle Betreuung ermöglicht.

Verpflichtendes letztes Kindergartenjahr

Miteinander lernen können, heißt auch einander verstehen können. Damit die Kinder in der Grundschule gemeinsam lernen können sind gewisse vorschulische Grundkenntnisse nötig. Insbesondere müssen alle Kinder vor der Grundschule über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen um ein gemeinsames Lerner zu ermöglichen. Das dritte Kindergartenjahr muss daher verpflichtend sein. Durch weitere Programme sollte auch versucht werden Familien mit Migrationshintergrund zu dem dreijährigen Kindergartenbesuch ihrer Kinder oder Kindersprachkurse zu bewegen, um Sprachbarrieren für ihre Kinder abzubauen.

Beitragsfreiheit für das erste Kindergartenjahr
Das erste von drei Kindergartenjahren (d.h. das vierte Lebensjahr) soll für die Eltern beitragsfrei sein, um die Motivation für Kinder und Eltern, überhaupt eine KITA aufzusuchen, zu erhöhen.

Mobile Reserven für Kindergärten und Schulen
Ausfälle von Lehr- und Betreuungspersonal durch längere Krankheiten, Fortbildungen oder Erziehungsurlaube stören oft eine ausreichende Betreuung. Durch einzelne Kindergärten oder Schulen sind diese Ausfälle nur zum Teil auszugleichen. Es müssen dabei „Mobile Reserven“ an Lehr- und Betreuungspersonal gebildet werden um längere Ausfälle zu vermeiden.

Waldkindergärten fördern
Leider fehlt Kindern oft der Zugang zur natürlichen Lebensumwelt. Dieser wird häufig weder vom Elternhaus noch von herkömmlichen Kindergärten gefördert. Die virtuelle Welt der Computerspiele kann jedoch den Umgang mit der Natur nicht ersetzen. Deshalb sind Waldkindergärten zu fördern: Sie bieten Kindern die Möglichkeit Natur zu erfahren, Tiere in ihrer natürlichen Umwelt zu beobachten, aber auch im Freien zu spielen. Dabei sind Waldkindergärten auch unter finanziellen Aspekten für die Träger dieser Einrichtungen attraktiv: Es bedarf keiner großen Infrastruktur. Unterstellmöglichkeiten bei Extremwetter und Toilettenanlagen reichen aus, um einen Waldkindergarten einzurichten. Bei konventionellen Kindergärten wäre es ratsam wöchentlich einen „Naturtag“ durchzuführen.

Werbeverbot im Bildungsbereich
Bildungseinrichtungen müssen frei von Konsumwerbung sein! Die Wirtschaft dringt in zunehmend mehr Lebensbereiche ein. Die ÖDP steht diesem Trend sehr kritisch gegenüber: Wirtschaft und öffentliche Daseinsvorsorge (Schulen, Krankenhäuser etc.), sowie Ämter müssen auch weiterhin getrennt bleiben.