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Kultur

Das Zusammenleben der Menschen in NRW ist geprägt von Kultur. Darunter sind nicht nur Sprache oder Essgewohnheiten zu verstehen, sondern die Bildung junger und erwachsener Menschen und deren Engagement als Gegenpol zu Verwahrlosung oder Sucht in einer zunehmend medial geprägten Gesellschaft.

"Kultur für den kleinen Geldbeutel"

Wir wollen, dass Bedürftige besonders günstige Eintrittskarten zu Veranstaltungen, öffentlichen Theatern, Konzertaufführungen und Ausstellungen erhalten. Der Ausschluss armer Menschen und ihrer Kinder von kulturellen Ereignissen stellt eine Schmälerung der Lebensqualität und der Entwicklungschancen dar.

Öffentlich-rechtliche Sender
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Fernsehen mit Top-Qualität – aber ohne Werbung und ohne Sponsoring durch Konzerne. Wir wollen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender eine ausreichende Finanzausstattung über Gebühren erhalten und dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frei von allen politischen oder industriellen Beeinflussungen, aber auch ohne die Auswüchse des Quotenzwanges, ihrer journalistischen und künstlerischen Arbeit nachgehen können. Deshalb soll die Werbung in diesen Programmen nicht mehr erlaubt sein. Außerdem müssen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sich auf die Kernaufgaben, die Sicherung einer Grundversorgung in den Bereichen Information und Unterhaltung, beschränken.

Rundfunkrat vom Volk gewählt
Die heutigen Rundfunkgesetze geben den Parteien und einzelnen gesellschaftlichen Instanzen besonders großen Einfluss auf die Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Medien und auf die Landesmedienanstalten (Aufsicht über die Privatsender). Wir treten dafür ein, dass die Gebührenzahler (also die Bürger) über ein Wahlverfahren die Mitglieder der Aufsichtsgremien bestimmen. Das Recht zur Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten kann dabei den bisher vertretenen gesellschaftlichen Gruppierungen und neu zu gründenden Nutzerverbänden bzw. Verbraucherverbänden übertragen werden.

Gewaltfreies Fernsehen
Gewaltverherrlichung und Zynismus in den Medien stoppen!
Für eine umfassende Medienbildung!

Mit berechtigter Sorge beobachten kritische Wissenschaftler negative Auswirkungen von zu viel und falschem Medienkonsum bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es ist die Aufgabe der Rundfunkräte und der Landesmedienanstalten besonders zynische und gewaltverharmlosende Sendungen schärfer als bisher zu beanstanden. Die Sender sind zu verpflichten, Beiträge über die Wirkung von Medien in ihr Programm aufzunehmen. Besonders nötig ist aber eine kontinuierliche und praxisnahe Medienpädagogik in Kindergärten und Schulen sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung.