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ÖDP mit eigenem Konzept

Münster / NRW /

Der Kreisverband der ÖDP-Münster äußert sich kritisch zur Schulentwicklungsplanung in Münster.

Die ÖDP hat in ihrem Bundesprogramm eigene Vorstellungen über die Zukunft des Deutschen Bildungssystems dargestellt. "Hier gibt es einige gravierende Unterschiede zu der in Münster vorgesehenen Schulentwicklung", so der ÖDP-Kreisvorsitzende, Franz Pohlmann.

Schulpolitik ist derzeit Länderpolitik und dies führt dazu, dass es bundesweit rund 50 verschiedene Schulformen im Bereich der allgemein bildenden Schulen gibt. " Wir fordern einen bundesweit einheitlichen Rahmen, an den sich die Bundesländer halten müssen.", so Pohlmann weiter. Dazu gehören für die ÖDP eine längere gemeinsame Grundschulzeit bis zum 6. Schuljahr und eine zweigliedrige weiterführende Schule, die einerseits in eine Berufsausbildung mündet und andererseits ein wissenschaftliches Studium ermöglicht.

Das derzeitige System erschwert den Eltern Arbeitsplatzwechsel zwischen Bundesländern, weil ihren Kindern ein reibungsloser Schulwechsel praktisch unmöglich gemacht wird, von vergleichbaren Abschlüssen ganz zu schweigen! Daraus resultierend steht die ÖDP der Einführung der Gemeinschaftsschule in Münster kritisch gegenüber; eine städtische Gesamtschule wird befürwortet.

"Von daher wird uns eine Zustimmung zum Schulentwicklungsplan nicht leicht fallen. Kinder brauchen Kontinuität sowie Sicherheit und sind keine Versuchskaninchen!", so Pohlmann abschließend.

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