10.04.2017

Keine gefärbten Tiere zu Ostern

ÖDP: Ostern ist nicht das Fest der Tierquälerei!

(Düsseldorf/Bottrop) - Der Verkaufshit zu Ostern: gefärbte Hasen und Vögel aller Art, doch vor allem Küken werden angeboten, in den Farben Rosa, Gelb, Blau, Grün. In Deutschland erlaubt, in den USA verboten. Dort wird ein derartiger Handel mit Freiheitsentzug bestraft.

Diese Tiere leben meist nur einige Wochen oder Monate, da die verwendeten Farben häufig sehr schädlich für die Tiere sind.

Wie erfolgt die Färbung? Die Tiere werden meist in Schüsseln oder Eimern mit Farbe überschüttet, die Tiere geschüttelt und wie ein Teig gemischt. In Europa erfolgt diese Prozedur noch mit den Händen, doch in Asien maschinell mit einem sogenannten Mixer. Die Prozedur dauert dann solange, bis die Tiere ihre gewünschte Farbe erhalten haben. In Bottiche oder Kisten verpackt werden sie dann verkauft. Viel zu viele Tiere sind so stundenlang zusammengepfercht, ohne etwas zu trinken, bis dann endlich ein Käufer sie erwirbt. Dies halten viele Tiere nicht aus und sind schon beim Auspacken tot.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen fordert daher in Deutschland und Europa ein Verbot des Handels mit gefärbten Tieren. Sie bittet aber alle Menschen: Ostern ist nicht das Fest der Tierquälerei. Gefärbte, lebende Tiere gehören nicht zum Osterfest!


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