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50 Jahre Grenzen des Wachstums – und nichts dazugelernt

ÖDP in Neukirchen-Vluyn

(Neukirchen-Vluyn) – „Wir sind mitten in dem größten Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier“ so der Kreisvorsitzende der ÖDP Düsseldorf und Niederrhein, der ÖDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Herbert Einsiedler auf einer ÖDP-Veranstaltung in Neukirchen-Vluyn. Das Artensterben stelle aber nur einen Aspekt der Planetaren Grenzen, die derzeit verletzt werden, dar. Weitere sind das Klima, die Umweltverschmutzung, die zur Verfügung stehenden Ressourcen, die weltweite Nahrungsmittelversorgung und auch der soziale Friede.

Für die ÖDP als ökologische Partei stehen das Zusammenspiel dieser Bereiche im Vordergrund. Nicht das Bearbeiten von Einzelproblemen, nur die Gesamtschau kann zu einer tragfähigen Lösung führen.

Der „Club of Rome“ der die Basis des Buches „Grenzen des Wachstums“ geschaffen hat, zeigte die Folgen der Nichtbeachtung dieser Grenzen schon vor 50 Jahren auf: der Zusammenbruch unserer sozialen und materiellen Welt, wie wir sie kennen. Dennoch wird der Erzählung vom unbegrenzten, permanenten Wachstum weiterhin gehuldigt. Dabei ist es ganz einfach einsichtig, dass auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum möglich ist.

Die ÖDP fordert daher seit langem die Streichung des Wachstums als Staatsziel. Im Landespolitischen Programms der ÖDP zur Landtagswahl sind erste Schritte zu einer stabilen Wirtschaft, die ohne Wachstumszwang auskommt, aufgezeigt: Eine strikte Orientierung am Gemeinwohl, eine konsequente Kreislaufwirtschaft anstelle weiterer Wegwerf- und Verschwendungswirtschaft und eine Förderung des lokalen Mittelstands.

Angelika von Speicher freute sich, die ÖDP-Veranstaltung in Neukirchen-Vluyn begrüßen zu können, u. a. den Fraktionsvorsitzenden aus Kempen, Jeyaratnam Caniceus sowie die stellv. Landesvorsitzenden der ÖDP, Veronika Berger und Franjo Schiller. Auch hängen bereits die ÖDP-Plakate zur Landtagswahl in Neukirchen-Vluyn.

 

 

Foto: (v.r.n.l.) Veronika Berger, Angelika von Speicher und Jeyaratnam Caniceus

Bildquelle: ÖDP EIN

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