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Das Jobrad: umweltfreundlich und gesundheitsfördernd

Verkehrswege müssten angepasst werden

(Düsseldorf)-Das Konzept eines „Jobrads“ stellt nach Meinung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Düsseldorf und Niederrhein eine überlegenswerte Alternative zum Dienstwagen dar.  Beim „Jobrad“ stellt der Arbeitgeber dem Beschäftigten ein Fahrrad für den Weg zur Arbeit und für „Dienstfahrten“ zur Verfügung. Bei entsprechender steuerlichen Behandlung kann es – analog zum Dienstwagen – auch privat genutzt werden. Der Arbeitgeber kann dies als echte Zusatzleistung oder nach Gehaltsverzicht des Beschäftigten einführen. Ein „Jobrad“ führt sogar in beiden Fällen zu steuerlichen Vorteilen auf Arbeitnehmerseite.
Sinnvoll ist das „Jobrad“ jedoch erst bei Fahrrädern ab ca. 1000,-- € Kaufpreis. Wer täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt wird dann sowieso ein hochwertigeres Fahrrad bevorzugen.
Die Vorteile eines „Jobrads“ kommen aber erst dann zur Geltung, wenn die Kommunen auch die entsprechenden Verkehrswege zur Verfügung stellen. Hier bestehen leider nach Auffassung der ÖDP in Düsseldorf und am Niederrhein höchst unterschiedliche Voraussetzungen. Die ÖDP hofft, dass sich die „fahrradfeindlichen“ Kommunen möglichst zügig ihre fahrradfreudlichen Nachbarn zum Vorbild nehmen.

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