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ÖDP sah sich Situation in der Osterfelderstraße vor Ort an

Stadt Bottrop / NRW /

„Bürgerinteressen und ökologische Notwendigkeiten abwägen“
Der vereinigte Protest von Bürgern, den Grünen und der ÖDP gegen den geplanten, kompletten Kahlschlag auf der Osterfelder Straße hat gewirkt: nach dem erstellten Gutachten, wonach die meisten der fast 100 Bäume kerngesund sind, wird die Verwaltung nun eine neue Planung vorlegen, bei der bis zu 67 Bäume bei der Umgestaltung der Straße stehen bleiben können. Mit dieser wird die Stadt dann auch wohl in die bevorstehenden Bürgerbeteiligung und Offenlegung gehen.

Eine gute Nachricht gab es schon vorab: „Wegen des Kanalbaus muss nur ein einziger Baum gefällt werden – das bestätigt das, was wir immer gesagt haben“ so Willi Urban, Vertreter der ÖDP im Bau und Verkehrsaus-schuss, der die Planung zunächst beraten wird. „Allerdings werden im Zuge der Kanal und Straßensanierung, bei der Einrichtung von ordnungsgemäß breiten Radfahrstreifen und neuen Bushaltestellen einige Bäume im Weg stehen und entfernt werden müssen“. Der Plan sieht dafür zumindest 12 Neuanpflanzungen vor.

Das Überleben von 17 Bäumen ist allerdings noch unsicher: sie stehen zur Disposition, weil sie Zufahrten zu Häusern an der Osterfelder Straße verengen und werden bei der Offenlegung sicherlich kontrovers diskutiert werden.
Um sich hier ein eigenes Bild zu machen, war die ÖDP-Fraktion am Samstagmorgen nun vor Ort , sah sich den Ist-Zustand der Straße und der einzelnen Bäume an und kam auch mit dem einen oder anderen Anwohner ins Gespräch.

„Hier kann man nicht pauschal über die 17 Bäume entscheiden, sondern es muss im Einzelfall abgewogen werden, ob hier ein Baum entfernt werden kann.“ so Johannes Bombeck, Fraktionssprecher der ÖDP, „deswegen haben wir uns zur eigenen Meinungsbildung jeden betroffenen Baum angesehen und können jetzt abwägen, in welchem Fall eine Fällung von uns zu vertreten ist und in welchen wir uns für die Erhaltung einsetzen wollen“

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