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ÖDP behauptet sich und legt in Hochburgen deutlich zu

Direktkandidaten sehr erfolgreich

Sehr gute Ergebnisse hat die ÖDP NRW mit den Direktkandidaten bei der Landtagswahl erzielt. So erreichte die Spitzenkandidatin Judith Beckfeld in der ÖDP-Hochburg Bottrop 2,9% (1,2% ÖDP-Zweitstimmen) – damit lag sie weit vor dem Kandidaten der Piraten und knapp hinter dem FDP-Kandidaten. In Bad Driburg gewann Wolfgang Seemann sogar 4,1% (ÖDP 1,9%). Ebenfalls beachtlich war das Ergebnis in Radevormwald für Felix Staratschek: 2,9% (ÖDP 1,0%). Die Zahlen in Münster und Gütersloh lagen leicht über dem Landestrend, in Verl (Kreis GT) mit 0,6% sogar deutlich besser.
Die neu gestaltete Homepage www.oedp-nrw.de (Start: März 2010) verzeichnet ein sehr großes Interesse, Tendenz stark steigend. Die Gesamtzahl der Seitenzugriffe liegt bereits bei über 23.000, und allein am Wahltag besuchten 639 Personen die ÖDP im Internet. „Das wichtigste Wahlziel hat die ÖDP also auf jeden Fall erreicht“, so Werner Roleff, stellvertretender Landesvorsitzender: „Viel mehr Interessierte und noch größere Bekanntheit - selbst über die Landesgrenzen hinaus.“ Mit dazu beigetragen haben die Werbespots, diverse Berichte und Interviews (TV, Radio), zahlreiche Pressemitteilungen, Beteiligung der Direktkandidaten bei Podiumsdiskussionen, Teilnahme an Wahl-o-mat und sozialen Netzwerken, originelle Kampagne mit Flyern und Plakaten etc.
Zugegeben: Das Landesergebnis ist mit 7522 Stimmen (0,1%) ernüchternd und unbefriedigend. Die ÖDP NRW hält sich trotz zahlreicher konkurrierender Parteien und einer nochmals geringeren Wahlbeteiligung fast auf demselben Niveau wie bei der Bundestagswahl 2009. Im Vergleich zu anderen „kleinen“ Parteien steht die ÖDP noch relativ „gut“ da. So sind z.B. die Ergebnisse der Freien Wähler und der „Pauli“-Partei verschwindend gering, so dass man hier zu Recht von politischen „Strohfeuern“ sprechen kann. Aber auch die Piraten scheinen schon auf dem absteigenden Ast zu sein, denn sie verlieren (verglichen mit der BTW 2009) über 25% der absoluten Wählerstimmen (Linke: - 45%; FDP: - 63%).
Nun gelte es, mit den Erfahrungen dieser Wahl und dieses Wahlkampfs nach vorne zu schauen. Denn nach der Wahl ist VOR der Wahl. Da ein weiteres Ziel der ÖDP voll aufgegangen ist, nämlich der sparsame und effiziente Ressourceneinsatz, stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Mittel für den weiteren Aufbau der ÖDP NRW bis zur Kommunalwahl 2014 bereit. Werner Roleff: „Die NRW-Wahl hat wieder bewiesen, dass eine breite ÖDP-Basis mit aktiven Kreisverbänden, vielen Mitgliedern, Mandaten und erfolgreicher Kommunalpolitik die entscheidende Voraussetzung ist für die entsprechenden Erfolge auch auf den anderen Ebenen, z.B. bei der Bundestagwahl 2013, der Europawahl 2014 oder der nächsten Landtagswahl in fünf Jahren. Es gibt viel zu tun – wir packen’s an!“

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