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ödp NRW Klausur in Rheine

NRW/Rheine: In Rheine traf sich jetzt der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) NRW zu einer dreitägigen Klausurtagung. Im Vordergrund der Überlegungen stand die Planung zur Kommunalwahl 2009.

„Nachdem wir mehr als 350 kommunalpolitische Mandate in Bayern erreicht haben, werden wir nun die Zahl der kommunalen Mandate in NRW vergrößern“, erklärt der Landesvorsitzender der ödp NRW Gerd Kersting. Das „Projekt 2009“ sei der Arbeitstitel zur Gründung und Förderung neuer ödp-Kreisverbände, so die ödp in einer Pressemitteilung.

 

Bewusst habe sich der ödp-Landesverband das Transferzentrum für angepasste Technologie in Rheine für ihre Tagung ausgesucht. „Erneuerbare Energieträger und der schonende Umgang mit Ressourcen sind ein absolutes Muss für die Zukunft – auch in Nordrhein-Westfalen, nicht nur vor dem Hintergrund einer drohenden Klimakatastrophe, sondern auch angesichts des Endes des Steinkohlebergbaus in Deutschland“, so Kersting weiter.

„Wir brauchen mehr Anreize für eine bessere Energieeffizienz und -einsparung, sowie den verstärkten Ausbau von Kraftwärmekopplung und mehr alternative Technologien für eine sichere Energieversorgung“, unterstreicht der ödp-Vorsitzende die Ansicht der Partei.

 

Kersting fordert zur Sicherung des Wirtschaftsstandort NRW die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch konkrete Maßnahmen der Landesregierung in Düsseldorf. So sei gleichzeitig durch mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung regenerativer Energien die Energieversorgung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen zu sichern.

„Die bisherigen Ziele der Landesregierung NRW zur Reduzierung der CO2 Emissionen sind nur Lippenbekenntnisse, vor allem vor dem Hintergrund von neu geplanten Kohlekraftwerken und des umweltschädlichen und menschenverachtenden Braunkohleabbaus“, so Kersting abschließend.

 

(gk)

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