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ödp schreibt "Offenen Brief" an NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf

Aus ethischen Gründen muss es eine wesentliche Verbesserung der Bleiberechtsregelung geben

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) in NRW schreibt heute einen "offenen Brief" an den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Dr. Ingo Wolf, in dem die ödp auf die Problematik des Flüchtlingsstatus aufmerksam macht.

Der Landesvorsitzende Gerd Kersting fordert eine Humanisierung der so genannten Duldungsreglung von Flüchtlingen, die hier schon Jahre lang leben, deren Kinder in die Schule gehen, und die einer legalen Arbeit nachgehen.

 

"Es kann nicht richtig sein, dass Familien getrennt werden, weil das Duldungsrecht in Verbindung mit der Arbeitserlaubnis von Migranten, verschiedene Wohnorte vorsehen kann, oder gar Elternteile von ihren Kindern wegen Abschiebung getrennt werden.

 

Genauso ist die Schaffung der Beschäftigungsmöglichkeiten von berechtigten Asylbewerbern dringend zu ändern, um den Gegensatz von arbeitswilligen Migranten und illegaler Arbeit zu beenden," so der ödp Landesvorsitzende Kersting in seinem "offenen Brief" an den Innenminister.

 

Der Landesverband der ödp NRW fordert Innenminister Wolf auf, sich allein schon aus ethischen Gründen für eine Verbesserung dieser Bleiberechtsregelung bei der Innenminister-Konferenz am 16. und 17. November diesen Jahres einzusetzen.

 

ödp- Landesvorstand NRW

 

 

 

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