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ödp unterstützt Petition „Sonntags nie“ des Bonifatiuswerkes

ödp-Landesvorsitzender Gerd Kersting : „Der Ladenschluss muss bleiben.“

 

Den Vorstoß der Landesregierung, die Ladenschlusszeiten auszuhebeln und selbst den Schutz des Sonntags zu relativieren sieht Gerd Kersting, Landesvorsitzender der ödp-NRW äußerst kritisch. „Der Sonntag ist nach Art. 25 Abs. 1 der Landesverfassung anerkannt und gesetzlich geschützt als Tag der Gottesverehrung, der seelischen Erhebung, der körperlichen Erholung und der Arbeitsruhe,“ erläutert der ödp-Politiker. Der gleiche Schutz sei sogar bundesweit verfassungsrechtlich verankert und nicht nur für Ehe und Familie von großer Bedeutung. Die ödp unterstützt daher die Petition des Bonifatiuswerkes „Sonntags nie“.

 

Aber auch aus volkswirtschaftlichen Gründen lehnt die ödp die Erweiterung der Öffnungszeiten ab. „Umsätze werden nicht erhöht, sondern in andere Zeiten verlagert,“ stellt der ödp-Landesvorsitzende klar. Am Ende seien die großen Supermärkte und Kaufhäuser die Sieger, weil sie im Gegensatz zu kleineren mittelständischen Konkurrenten eher in der Lage seien, Personal für längere Öffnungszeiten zu stellen. „Dieses ist ein höchst unwillkommener Nebeneffekt.“ Betont Gerd Kersting. Schließlich sei der Mittelstand für Vielfalt und für die Entstehung von 80% der Arbeitsplätze im Einzelhandel verantwortlich.

Unterschriften sowie Formulare können unter www.bonifatiuswerk.de abgerufen und noch bis Ende November gesammelt werden.

 

ödp Landesvorstand NRW

 

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